Wandel durch den Wandel des Reviers

RevierArt · Bernhard Trautvetter

Der Essener Bildgestalter Bernhard Trautvetter leistet mit RevierArt – fotografische Arbeiten aus dem Herzen des Reviers – einen Beitrag zum Kulturhauptstadtprozess im Ruhrgebiet 2010. Er blickt auf eine reichhaltige Ausstellungserfahrung regional wie international zurück.

Die Ausstellung im Vestschen Museum Recklinghausen „Wandel durch den Wandel des Reviers“ wurde am 29.11. unter Beteiligung von knapp 50 Besuchern eröffnet.

Der Leiter der Volkshochschule Recklinghausen, Jürgen Pohl, griff den Titel der Ausstellung in seiner Begrüßung auf und sah, wie der Titel die Perspektiven bei der Bildbetrachtung inspirierend vertieft.

Der Stadtplaner Jochen Schauer ging einen Schritt weiter und stellte fest, wie interessant es ist, der Frage nachzugehen, wie wir als Besucher der Ausstellung uns durch den Wandel des Reviers und durch den Wandel durch den Wandel wandeln.

Veranstaltungsort
Vestisches Museum/Haus der Geschichte

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Veranstaltungsort
Landgericht Essen

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„Revier im Wandel“ – Fotografien von Bernhard Trautvetter

Ein Resümee am Ende des Kulturhauptstadtjahres

Bernhard Trautvetter hat sich lange und intensiv mit den verschiedenen Seiten des Ruhrgebietes beschäftigt, hat sich immer wieder auf den Weg gemacht, um dieser Region etwas Verlorenes wiederzugeben, aber auch, um ihr die Zukunft zu zeigen. Seine Fotografien zeugen von diesem langen Prozess der Auseinandersetzung, des genauen Hinsehens, der Beobachtung aber auch der Analyse. Geschichte, Gegenwart und Zukunft leuchten immer wieder in seinen Fotografien auf, die mehr sind, als nur eine Bestandsaufnahme, sie zeugen von der tiefen Verbundenheit mit dieser Region, die nicht zur Ruhe zu kommen scheint und einem ewigen Wandel unterliegt. Resignation aber ist nicht die Botschaft, die Bernhard Trautvetter in seinen Arbeiten verbreiten möchte, sondern ganz im Gegenteil, für ihn ist das Ruhrgebiet beispielhaft für eine Region, die sich offensiv den Aufgaben einer globalisierten Welt stellt und am Ende vielleicht gestärkt daraus hervorgehen wird.

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